Mein Dorf ist für mich mehr als ein Ort - es ist Heimat!

06.09.2026

Ortsbürgermeister zu sein, ist für mich nicht einfach nur ein Amt. Es ist eine Aufgabe, die mir sehr am Herzen liegt,

weil sie unmittelbar mit den Menschen verbunden ist, die hier leben, arbeiten, sich en­gagieren und unser Dorf Tag für Tag mit Leben füllen.

Ich begegne dabei ganz unter­schiedlichen Menschen: jungen Familien, Ehrenamtlichen, Ver­einsmitgliedern, Seniorinnen und Senioren, Ehepaaren, die seit Jahrzehnten gemeinsam durchs Leben gehen. Gerade diese Be­gegnungen zeigen mir immer wieder, wie besonders unsere Ge­meinschaft ist.
Für mich bedeutet politische Ver­antwortung deshalb vor allem eines: da zu sein.
Nicht nur dann, wenn eine Wahl ansteht. Nicht nur dann, wenn Plakate an Laternen hängen und plötzlich überall Wahlwerbung zu sehen ist. Gesichter, die man zum ersten Mal sieht. Die für Ehrenamt, Vereinswesen und dörfliche Verbundenheit werben. Doch wo?

Natürlich gehören Wahlen zu un­serer Demokratie dazu. Aber ich bin überzeugt: Ob jemand wirk­lich für seinen Ort da ist, zeigt sich nicht in wenigen Wochen vor dem Wahltag, sondern in den Jahren dazwischen.
Vertrauen entsteht für mich im persönlichen Gespräch. Beim Zu­hören. Beim gemeinsamen Anpa­cken. Bei einem kurzen Austausch im Dorf, bei Veranstaltungen, in Vereinen oder einfach dort, wo Menschen zusammenkommen.

Besonders wichtig ist mir dabei das Ehrenamt. Ich habe großen Respekt vor all den Menschen, die· ihre Zeit, ihre Kraft und oft auch ganz viel Herzblut für andere ein­setzen. Ohne dieses Engagement wäre unser Dorf nicht das, was es heute ist. Vereine, Gruppen und Initiativen schaffen Gemeinschaft und Zusammenhalt -und genau das macht für mich Heimat aus.
Sehr am Herzen liegen mir auch die persönlichen Besuche. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Menschen im Altenheim besu­chen darf. Ebenso besonders sind für mich Goldene oder Diaman­tene Hochzeiten. Dort begegnet man Menschen, die gemeinsam ein halbes Jahrhundert oder noch länger durchs Leben gegangen sind. Man hört Geschichten von früher, von schönen Zeiten, von Herausforderungen und von dem, was Menschen über Jahrzehnte miteinander verbunden hat.

Solche Gespräche bleiben bei mir hängen. Sie erinnern mich daran, dass ein Dorf nicht aus Straßen, Häusern oder Verwaltungsgren­zen besteht. Ein Dorf besteht aus Menschen und ihren Geschichten.
Deshalb möchte ich auch weiter­hin Verantwortung übernehmen. Weil mir unser Ort am Herzen liegt.. Weil mir die Begegnungen mit den Menschen Freude ma­chen. Und weil ich glaube, dass Verlässlichkeit gerade auf kom­munaler Ebene besonders wichtig ist.
Ich möchte auch künftig an­sprechbar sein, zuhören und dort sein, wo ich gebraucht werde - bei den großen Themen genauso wie bei den kleinen Dingen des Alltags.

Denn für mich zeigt sich echte Verbundenheit mit unserem Dorf nicht daran, wie viele Plakate an Laternen hängen.
Sie zeigt sich darin, ob man auch dann noch da ist, wenn die Later­nen längst wieder leer sind.

Ich hoffe weiterhin auf Ihr / auf Euer Vertrauen.
Wilhelm Tiemeyer
Ortsbürgermeisterkandidat Venne